Dr. Kendzia - Zahnarztpraxis in Fußgönheim. - Was ist bei Auskunftsbegehren von Krankenkassen zu beachten?

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Was ist bei Auskunftsbegehren von Krankenkassen zu beachten?

 
Die Einführung der neuen GOZ 2012 (Gebührenordnung für Zahnärzte) hat das Auskunftsbegehren von Krankenkassen gestärkt. Das Gesetz zur Stärkung des Patientenrechtes hat ebenfalls die Zahl der Anfragen erhöht. Wir haben in unserem Webseitenbereich "FAQ" extra eine Fragestellung integriert, damit sie informiert sind, wie wir diese neuen Gesetze handhaben.

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Die Einführung der neuen GOZ 2012 (Gebührenordnung für Zahnärzte) hat das Auskunftsbegehren von Krankenkassen gestärkt. Das Gesetz zur Stärkung des Patientenrechtes hat ebenfalls die Zahl der Anfragen erhöht. Wir haben in unserem Webseitenbereich "FAQ" extra eine Fragestellung integriert, damit sie informiert sind, wie wir diese neuen Gesetze handhaben.

Wesentliche Faktoren des Vertrauensverhältnisses zwischen Ihnen und unserer Praxis sind die ärztliche Schweigepflicht und der Schutz von ihnen vor Weitergabe ihrer persönlichen Daten. Jedes Informationsbedürfnis Dritter, auch der Kostenträger (dies sind gesetzliche Krankenkassen, private Zusatzversicherungen, Privatkrankenkassen und Beihilfestellen), hat davor zurückzutreten.

Ärztliche Schweigepflicht und Datenschutz dürfen weder durch den Gesetzgeber noch auf sonstige Weise verletzt werden.

Die Schweigepflicht betrifft all das, was uns oder Mitgliedern meines Praxisteams aufgrund ihrer Stellung und Funktion und des zwischen ihnen und dem Patienten bestehenden Vertrauensverhältnisses von diesem mitgeteilt wird, wie auch das, was wir ohnebesondere Mitteilung an Sie selbst feststellen oder erfahren.

Allerdings können gegenüber Angehörigen und Strafverfolgungsbehörden Ausnahmen bestehen, weil eine Mitteilung schweigepflichtrelevanter Vorgänge entweder von einer ausdrücklichen, konkludenten (stillschweigenden) oder mutmaßlichen Einwilligung von Ihnen gedeckt oder der Bruch der Schweigepflicht zum Schutz höherrangier Rechtsgüter gerechtfertigt ist.

Dies gilt zum Beispiel für:

  • Auskünfte an Angehörige oder Polizei, soweit dies zum Schutz eines hilflosen Patienten erforderlich ist.
  • Auskünfte an die Eltern eines in Behandlung befindlichen und noch nicht 14 Jahre alten Kindes.
  • Auskünfte an den weiterbehandelnden Kollegen, wenn der Patient der Auskunftserteilung zugestimmt hat.
  • Auskünfte zum Schutz eigener Rechte (gegen Strafverfolgung oder von Patienten geltend gemachte zivilrechtliche Anspüche, beispielsweise auch bei Stellungnahmen gegenüber der Kammer zu Patientenbeschwerden).
  • Auskünfte in Erfüllung gesetzlicher Meldepflichten.

Darüber hinaus hat niemand ein Recht auf Auskunft.

Weitere Informationen erhalten Sie über folgende PDF-Dateien:

Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht
Merkblatt für Auskunftssuchende
Vergütungsvereinbarung zum Auskunftsbegehren eines Kostenträgers

Die Formulare sind auch geeignet um diese ausgefüllt an uns weiter zu leiten.